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<title>Generalstab</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Generalstab</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Generalstab</b> wird in der deutschen <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">Militärgeschichte</a> häufig die Gesamtheit aller speziell ausgebildeten <a href="Generalstabsoffizier" title="Generalstabsoffizier">Generalstabsoffiziere</a> bezeichnet, die der obersten militärischen Führung zuarbeiten. Andererseits wird damit auch eine bestimmte <a href="Dienststelle" title="Dienststelle">Dienststelle</a> bezeichnet, die höchste militärische Kommandobehörde vieler Streitkräfte. Ihr Leiter ist der <i>Generalstabschef</i>. Der Generalstab ist heute in den meisten Ländern dem <a href="Verteidigungsministerium" title="Verteidigungsministerium">Verteidigungsministerium</a> nachgeordnet. Die entsprechende Kommandobehörde von <a href="Marine" title="Marine">Seestreitkräften</a> ist in vielen Staaten der <i>Admiralstab</i> bzw. die <a href="Admiralit%C3%A4t" title="Admiralität">Admiralität</a>.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufgaben">Aufgaben</h2></div>
<p>Der Generalstab setzt die Aufträge der <a href="Politik" title="Politik">politischen</a> Führung in militärische Maßnahmen um. Zu den Aufgaben eines Generalstabs können gehören:
</p>
<ul><li>Personalplanung</li>
<li><a href="Milit%C3%A4risches_Nachrichtenwesen" title="Militärisches Nachrichtenwesen">militärische Spionage</a></li>
<li>Einsatzplanung</li>
<li>Einsatzführung</li>
<li><a href="Mobilmachung" title="Mobilmachung">Mobilmachungs</a>- und Aufmarschplanung</li>
<li><a href="Logistik" title="Logistik">Logistik</a></li>
<li>Ausbildung</li>
<li>Streitkräfteplanung</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h2></div>
<p>Anstoß für die Entwicklung von Generalstäben war das verstärkte Aufkommen <a href="Stehendes_Heer" title="Stehendes Heer">stehender Heere</a> in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Heere waren bereits im <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a> so stark geworden, die Kriegsschauplätze so ausgedehnt, dass es für den <a href="Souver%C3%A4n" title="Souverän">Souverän</a> schwierig wurde, allein zu befehligen. In Preußen, in England unter <a href="Richard_Cromwell" title="Richard Cromwell">Richard Cromwell</a>, in Österreich und anderen süddeutschen Staaten wurden zu dieser Zeit Frühformen von Generalstäben eingerichtet.
</p><p>Das Bild wandelte sich endgültig, als mit der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> der Krieg der Fürsten und Könige zum Volkskrieg wurde und Massenheere an verschiedenen, oft weit auseinander gelegenen Schauplätzen kämpften. Damit war es unmöglich geworden, dass ein Feldherr allein befehligte und jetzt war ein Feldzug, bei dem Millionen Soldaten zu mobilisieren waren, nicht mehr aus dem Augenblick heraus zu organisieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_und_Bedeutung_des_Generalstabs_in_Deutschland">Entstehung und Bedeutung des Generalstabs in Deutschland</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Preußen"><span id="Preu.C3.9Fen"></span>Preußen</h3></div>
<p>Der <a href="Friedrich_Wilhelm_(Brandenburg)" title="Friedrich Wilhelm (Brandenburg)">Große Kurfürst</a> organisierte seinen <i>Generalquartiermeisterstab</i> Ende des 17. Jahrhunderts nach dem Muster der schwedischen Armee. Die Aufgabe des Stabes war es, den Ingenieursdienst der Armee zu betreuen, die Marschrouten zu überwachen und Lager und befestigte Stellungen auszuwählen.
</p><p>In Preußen kam mit Blick auf die Erfolge <a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrichs des Großen</a> eine entsprechende Entwicklung der Heeresorganisation nur langsam voran. So entwickelten sich Vorläufer des Generalstabs im 18. Jahrhundert und wurden 1803 durch <a href="Christian_von_Massenbach" title="Christian von Massenbach">Christian von Massenbach</a> und <a href="Levin_von_Geusau_(General)" title="Levin von Geusau (General)">Levin von Geusau</a> konkret. Vor allem Massenbach setzte sich für ein militärisches Organ ein, das nicht mehr nur Hilfsaufgaben löste. In diesem Zug bildete sich aus der lockeren Schar von Adjutanten und Ingenieuroffizieren, die seit 1787 als Generalquartiermeisterstab firmierte, wenigstens auf dem Papier eine bürokratische Organisation, zuständig für <a href="Landesaufnahme" class="mw-redirect" title="Landesaufnahme">Landesaufnahme</a>, Militärwissenschaften und Operationsplanung. Ausschlaggebend dürften auch die Erfolge <a href="Napol%C3%A9on_Bonaparte" class="mw-redirect" title="Napoléon Bonaparte">Napoleons</a> gewesen sein, der in Frankreich bereits auf einen Stab von Fachleuten zurückgriff, den man einen Generalstab im Sinne der Neuzeit nennen konnte.
</p><p>In Preußen kam der Gedanke aber erst nach der Niederlage gegen Frankreich im Rahmen der <a href="Preu%C3%9Fische_Heeresreform" title="Preußische Heeresreform">Preußischen Heeresreform</a> nach 1806 zum Durchbruch. <a href="Gerhard_von_Scharnhorst" title="Gerhard von Scharnhorst">Gerhard von Scharnhorst</a> entwarf als Vertreter einer Gruppe junger, reformorientierter Offiziere weitreichende Pläne. Dazu gehörte die Auflösung des alten Quartiermeisterstabs und die Schaffung eines <a href="Preu%C3%9Fisches_Kriegsministerium" title="Preußisches Kriegsministerium">Kriegsministeriums</a> und 1808 eines Generalstabs als Organ des Ministeriums. Als Eingangsschule dazu gründete Scharnhorst die <a href="Preu%C3%9Fische_Kriegsakademie" title="Preußische Kriegsakademie">Preußische Kriegsakademie</a>. Über die Generalstabsoffiziere bei den ebenfalls neu formierten Truppenbrigaden verfügte der Generalstab über Kommunikationskanäle in das Heer hinein.
</p><p>Wenige Jahre nach seiner Gründung, in den Befreiungskriegen 1813–1815, trat der preußische Generalstab erstmals in Aktion. Dessen Chef Scharnhorst hatte den Operationsplan für die preußische Armee entworfen, nach seinem Tod führte <a href="August_Neidhardt_von_Gneisenau" title="August Neidhardt von Gneisenau">August Neidhardt von Gneisenau</a> sein Werk fort. Paris wurde 1814 nach Gneisenaus Plan genommen.
</p><p>Nach den Befreiungskriegen wurden der Generalstab weiter entwickelt. Dazu gehörte die Erforschung der Kriegsgeschichte, die Planung möglicher Kriege entsprechend der politischen Lage, die Verbesserung von Landkarten, die Untersuchung von Verwaltungs- und Nachschubfragen und die Überwachung des Ausbaus des Straßennetzes nach militärischen Gesichtspunkten. Der Generalstab erhielt die Aufgabe, alle Personalfragen des Heeres zu bearbeiten und eine <a href="Mobilmachung" title="Mobilmachung">Mobilmachung</a> vorzubereiten. Jeder <a href="Infanterie" title="Infanterie">Infanterie</a>-Division wurde ein Generalstäbler als Verbindungsoffizier zugeteilt und die <a href="Auftragstaktik" class="mw-redirect" title="Auftragstaktik">Auftragstaktik</a> mit selbstständig entscheidenden Offizieren weiterentwickelt. Viele Staaten sandten Offiziere nach Berlin, damit sie die Arbeit des Großen Generalstabes studierten, oder baten um Entsendung preußischer Generalstäbler als Instrukteure.
</p><p>Der preußische Erfolg in der <a href="Schlacht_bei_K%C3%B6niggr%C3%A4tz" title="Schlacht bei Königgrätz">Schlacht bei Königgrätz</a> 1866 wird auch auf die Arbeit des Generalstabs unter Helmuth von Moltke zurückgeführt, auf deren Grundlage drei preußische Armeen getrennt in <a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmen</a> einrückten und präzise erst auf dem Schlachtfeld zusammentrafen, um das gegnerische Heer zu schlagen.
</p><p>Unter Moltke wurde ebenfalls 1866 mit der Einrichtung des <a href="Nachrichtenb%C3%BCro" title="Nachrichtenbüro">Nachrichtenbüros</a> im preußischen Generalstab die Grundlage für einen modernen <a href="Milit%C3%A4rnachrichtendienst" title="Militärnachrichtendienst">Militärnachrichtendienst</a> gelegt. Zuvor hatten solche Abteilungen lediglich für die Dauer von Kriegen oder Feldzügen bestanden und sich die Militärspionage ansonsten meist auf die weniger organisierten Werkzeugen der <a href="Milit%C3%A4rattach%C3%A9" title="Militärattaché">Militärattachés</a> und <a href="Offiziers-Erkundungsreise" title="Offiziers-Erkundungsreise">Offiziers-Erkundungsreisen</a> beschränkt. Das Nachrichten-Bureau blieb aber dauerhaft bestehen. 1889 erfolgte die Umbenennung in <a href="Abteilung_III_b" title="Abteilung III b">Abteilung III b</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Generalstabschefs">Generalstabschefs</h4></div>
<p>Seit der Einführung der dienstlichen Bezeichnung:
</p>
<ul><li><a href="Generalleutnant" title="Generalleutnant">Generalleutnant</a> <a href="Karl_von_M%C3%BCffling" class="mw-redirect" title="Karl von Müffling">Friedrich Carl Ferdinand Freiherr von Müffling</a>&nbsp;– 11.&nbsp;Januar 1821 bis 21.&nbsp;Januar 1829</li>
<li>General der Infanterie <a href="Wilhelm_von_Krauseneck" title="Wilhelm von Krauseneck">Johann Wilhelm von Krauseneck</a>&nbsp;– 29.&nbsp;November 1829 bis 13.&nbsp;Mai 1848</li>
<li>General der Kavallerie <a href="Karl_von_Reyher" title="Karl von Reyher">Karl Friedrich Wilhelm von Reyher</a>&nbsp;– 13.&nbsp;Mai 1848 bis 7.&nbsp;Oktober 1857</li>
<li>Generalfeldmarschall <a href="Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke" class="mw-redirect" title="Helmuth Karl Bernhard von Moltke">Helmuth Graf von Moltke</a>&nbsp;– 29.&nbsp;Oktober 1857 bis 10.&nbsp;August 1888</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutsches_Reich">Deutsches Reich</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutsches_Kaiserreich"><span id="Gro.C3.9Fer_Generalstab"></span><span id="Großer_Generalstab"></span>Deutsches Kaiserreich</h4></div>

<p>Der preußische „Generalstab der Armee“ führte mit zukommandierten Generalstabsoffizieren aus Sachsen, Württemberg und Bayern im „<a href="Gro%C3%9Fer_Generalstab" title="Großer Generalstab">Großen Generalstab</a>“ die militärische Planung im Reich durch. Diese war allerdings im Wesentlichen beschränkt auf die konkrete Aufmarschplanung für den Fall eines Krieges, die Planung des jährlichen Kaisermanövers sowie die Beobachtung ausländischen Militärs. Zugleich blieben die Kompetenzen des Generalstabs insbesondere in Friedenszeiten begrenzt, wodurch er auch die praktische Vorbereitung eines Krieges nur begrenzt betreiben konnte. So bestanden keine Weisungsbefugnisse gegen andere Teile der Militärverwaltung, keine Rechte zur Inspektion von Truppenteile und keine Gestaltungsmöglichkeiten für die Personalstärke, Ausrüstung und Ausbildung (mit Ausnahme der Kriegsakademie) der Truppe sowie zur Besetzung von Offiziersstellen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Generalstab wurde unterteilt in den zentralen, den „Großen Generalstab“ in Berlin und in die Truppengeneralstäbe bei den Korps-Kommandos bzw. Generalkommandos und die Generalstabsoffiziere bei den Divisionen. Der Chef des Großen Generalstabes nannte sich „Chef des Generalstabes“ und war gleichzeitig Fachvorgesetzter aller Generalstabsoffiziere. Schon in <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> hatte der Generalstab seit <a href="Helmuth_Karl_Bernhard_Graf_von_Moltke" class="mw-redirect" title="Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke">Moltke</a> eine besondere, auch politische Bedeutung.
</p><p>Nach der Reichseinigung baute Moltke den Einfluss der Generalstabs und seines Chefs aus und machte die Organisation zunehmend unabhängiger vom Kriegsministerium. 1872 erreichte er die Unterstellung der <a href="Kriegsakademie" title="Kriegsakademie">Kriegsakademie</a> unter den Chef des Generalstabs. 1881 wurde die neue Position des <a href="Generalquartiermeister" title="Generalquartiermeister">Generalquartiermeisters</a> geschaffen. Dieser diente als Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. Erster Amtsträger war <a href="Alfred_Graf_von_Waldersee" class="mw-redirect" title="Alfred Graf von Waldersee">Alfred Graf von Waldersee</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1883 erhielt der Chef des Generalstabs zusammen mit den Kommandierenden Generalen und den Oberbefehlshabern <a href="Immediatrecht" title="Immediatrecht">Immediatrecht</a> beim <a href="Deutscher_Kaiser" title="Deutscher Kaiser">Kaiser</a> als „Oberster Kriegsherr“ (Deutsches Reich) und „Chef der Armee“ (Preußen) und damit faktisch die Möglichkeit hatte, militärische Entscheidungen vorbei an Kanzler und Reichstag zu treffen. Das gilt als eine der Keimzellen der Katastrophe des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a>, da die militärische Planung damit nicht zwangsläufig einer politischen Kontrolle unterworfen war (siehe hierzu auch: <a href="Primat_der_Politik" title="Primat der Politik">Primat der Politik</a>). De facto setzten sich Reichskanzler und Minister in Konflikten mit den Generalstabschefs aber meist durch. Allerdings etablierten letztere in der Militärführung eine Kultur der strategischen Offensive und des Präventivkriegs, die sich durch den personellen Austausch über die Truppengeneralstäbe in das gesamte Heer hinein ausweitete.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So entwickelte sich der <a href="Schlieffenplan" class="mw-redirect" title="Schlieffenplan">Schlieffenplan</a> zum einzigen Kriegsplan und geradezu zum Dogma, ohne dass maßgebliche Politiker des Reiches auch nur eingeweiht waren. Auch die Führung der <a href="Kaiserliche_Marine" title="Kaiserliche Marine">Kaiserlichen Marine</a> kannte diese Heeresplanung nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Innere_Gliederung">Innere Gliederung</h5></div>
<p>Der „Große Generalstab“ gliederte sich in mehrere Abteilungen. Die genaue Anzahl veränderte sich mehrfach. So existierten im Jahr 1900 16 Abteilungen sowie die <a href="Abteilung_III_b" title="Abteilung III b">Abteilung III b</a> als militärischer Nachrichtendienst.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Wesentlichen waren die Zuständigkeiten wie folgt verteilt:
</p>
<ul><li>1. Abteilung für Russland</li>
<li>2. Abteilung als „deutsche“ Abteilung, auch Aufmarschabteilung genannt. Sie bestand aus zwei Sektionen.
<ul><li>Die 1. Sektion hatte alle das deutsche Heer betreffenden Fragen zu bearbeiten, soweit sie seine kriegsmäßige Entwicklung in Friedenszeiten betrafen. Dazu gehört seine Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Organisation. Ebenso erstreckte sich ihr Arbeitsgebiet auf den Grenzschutz und den Aufmarsch des Heeres im <a href="Mobilmachung" title="Mobilmachung">Mobilmachungsfall</a>.</li>
<li>2. Sektion bearbeitete alle Fragen, die sich auf die Verteidigungsfähigkeit und Armierung deutscher Festungen bezogen. Später, ab ca. 1908 kam noch die technische Sektion dazu. Sie hatte sich mit der immer wichtiger werdenden Militärtechnik zu befassen.</li></ul></li>
<li>Eisenbahnabteilung</li>
<li>3. Abteilung befasste sich mit Frankreich und England</li>
<li>4. mit den Festungen dieser Staaten</li>
<li>5. mit Italien und Österreich-Ungarn</li>
<li>6. war die Manöverabteilung zur Planung der <a href="Kaiserman%C3%B6ver_(Deutsches_Kaiserreich)" title="Kaisermanöver (Deutsches Kaiserreich)">Kaisermanöver</a></li>
<li>Abteilung Z, Zentralabteilung, unmittelbar dem Chef des Generalstabs unterstellt</li></ul>
<p>Weitere Abteilungen hatten die Politik und das Militär der anderen Staaten der Erde aus der Presse, Diplomatie sowie Militär- und <a href="Agent_(Nachrichtendienst)" title="Agent (Nachrichtendienst)">Agentenberichten</a> zu beobachten sowie auszuwerten.
</p><p>Weitere Abteilungen zur Unterstützung waren die
</p>
<ul><li>Kriegsgeschichtliche Abteilung</li>
<li>Abteilung Korps- und Generalstabsreisen</li>
<li><a href="Preu%C3%9Fische_Landesaufnahme_(Beh%C3%B6rde)" title="Preußische Landesaufnahme (Behörde)">Preußische Landesaufnahme</a></li></ul>
<p>Diese hatte das Land trigonometrisch und topographisch zu vermessen, Karten anzufertigen und auf dem neuesten Stand zu halten. Ebenso hatte sie Karten vom Ausland zu sammeln und zu vervielfältigen.
</p><p>Die Verantwortung lag im Großen Generalstab außer beim Chef des Generalstabes selbst, bei dem alle Arbeiten zusammenliefen, bei einem <a href="Oberquartiermeister" title="Oberquartiermeister">Oberquartiermeister</a> (OQ I). Dieser war Vorgesetzter aller Abteilungsleiter. Nach dem Rücktritt Moltkes 1888 und dem Aufrücken Waldersees war die Stelle des Generalquartiermeisters zunächst nicht neu besetzt worden. Stattdessen wurden 1889 drei Oberquartiermeister und 1894 ein vierter berufen. Diese beaufsichtigten jeweils mehrere Abteilungen und stellten damit die oberste Funktionsträgerschicht unterhalb des Chefs und des Generalquartiermeisters dar.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Alltagsarbeit des Generalstabs bestand neben der fortwährenden Überarbeitung von Plänen für den Kriegsaufmarsch und die Kaisermanöver im Wesentlichen aus dem Sammeln von Informationen und dem Verfassen von Denkschriften, die dem Chef zugeleitet und von diesem an Politik und Verwaltung des Reiches weitergegeben wurden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Personell wuchs der Große Generalstab von 125 Offizieren im Jahr 1871 auf 246 im Jahr 1888 und 386 unmittelbar vor Beginn des Ersten Weltkriegs an. Zusammen mit den Vertretern bei den Korps und Divisionen gab es im Frühjahr 1914 rund 620 Generalstabsoffiziere. Unter ihnen war der Anteil Bürgerlicher besonders hoch 40 Prozent im Jahr 1888 und 62 Prozent im Jahr 1914. Dies deutet auf eine weitgehend gelungene Umsetzung des Prinzips einer Auswahl ausschließlich nach Befähigung hin. Die Rekrutierung erfolgte über Lehrgänge an der Kriegsakademie. Von den jährlich 400 bis 600 Bewerbern wurde nur rund ein Viertel angenommen. Es folgte ein mehrfach gestaffelter Auswahlprozess, so dass jährlich nur rund zehn Offiziere dauerhaft in den Generalstabsdienst aufgenommen wurden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Mit Beginn des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a> wurde aus den preußischen, <a href="S%C3%A4chsische_Armee" title="Sächsische Armee">sächsischen</a>, <a href="W%C3%BCrttembergische_Armee#Erster_Weltkrieg" title="Württembergische Armee">württembergischen</a> und <a href="Bayerische_Armee" title="Bayerische Armee">bayerischen Generalstäben</a> die <a href="Oberste_Heeresleitung" title="Oberste Heeresleitung">Oberste Heeresleitung</a> (OHL) gebildet, also ein vergrößerter und erweiterter Großer Generalstab. Die Leitung lag beim preußischen „Chef des Generalstabes der Armee“. <a href="Helmuth_Johannes_Ludwig_von_Moltke" title="Helmuth Johannes Ludwig von Moltke">Helmuth von Moltke d.&nbsp;J.</a> (bis Mitte September 1914) und <a href="Erich_von_Falkenhayn" title="Erich von Falkenhayn">Erich von Falkenhayn</a> waren die Chefs der Ersten bzw. Zweiten OHL. Mit der Ablösung Falkenhayns nach der wenig erfolgreichen <a href="Schlacht_um_Verdun" title="Schlacht um Verdun">Schlacht um Verdun</a> wurde 1916 die Dritte OHL unter <a href="Paul_von_Hindenburg" title="Paul von Hindenburg">Paul von Hindenburg</a> gebildet, dem als nahezu gleichberechtigter und militärisch maßgebender Helfer <a href="Erich_Ludendorff" title="Erich Ludendorff">Erich Ludendorff</a> zur Seite stand. Daher wurde für Ludendorff die Bezeichnung Erster Generalquartiermeister eingeführt. Nach der Entlassung Ludendorffs unmittelbar vor dem <a href="Waffenstillstand_von_Compi%C3%A8gne_(1918)" title="Waffenstillstand von Compiègne (1918)">Waffenstillstand von Compiègne (1918)</a> folgte ihm General Groener in diese Stellung.
</p><p><span id="Stellvertretender_Generalstab_der_Armee"></span>Im Zuge der Mobilmachung wurde am 5. August 1914 ein Stellvertretender Generalstab der Armee gebildet, der nicht mit ins <a href="Gro%C3%9Fes_Hauptquartier" title="Großes Hauptquartier">Große Hauptquartier</a> verlegt wurde, sondern in Berlin verblieb und bis zum 31. Januar 1919 bestand.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihm oblag im Wesentlichen die Koordinierung der 21 <a href="Stellvertretendes_Generalkommando" title="Stellvertretendes Generalkommando">Stellvertretenden Generalkommandos</a> des Heimatheeres.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Generalstabschefs_2">Generalstabschefs</h5></div>
<ul><li>Generalfeldmarschall <a href="Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke" class="mw-redirect" title="Helmuth Karl Bernhard von Moltke">Helmuth Graf von Moltke</a> – 29. Oktober 1857 bis 10. August 1888; Moltke war der letzte preußische Generalstabschef und der erste Chef des Großen Generalstabes</li>
<li>General der Kavallerie Alfred Graf von Waldersee – 10. August 1888 bis 7. Februar 1891</li>
<li>General der Kavallerie <a href="Alfred_von_Schlieffen" title="Alfred von Schlieffen">Alfred Graf von Schlieffen</a> – 7. Februar 1891 bis 1. Januar 1906</li>
<li>Generaloberst <a href="Helmuth_Johannes_Ludwig_von_Moltke" title="Helmuth Johannes Ludwig von Moltke">Helmuth von Moltke d. J.</a> – 1. Januar 1906 bis 14. September 1914</li>
<li>General der Infanterie <a href="Erich_von_Falkenhayn" title="Erich von Falkenhayn">Erich von Falkenhayn</a> – 14. September 1914 bis 29. August 1916</li>
<li>Generalfeldmarschall <a href="Paul_von_Hindenburg" title="Paul von Hindenburg">Paul von Hindenburg</a> – 29. August 1916 bis 3. Juli 1919
<ul><li>Erster Generalquartiermeister als ständiger Vertreter
<ul><li>General der Infanterie <a href="Erich_Ludendorff" title="Erich Ludendorff">Erich Ludendorff</a> – 29. August 1916 bis 26. Oktober 1918</li>
<li>Generalleutnant <a href="Wilhelm_Groener" title="Wilhelm Groener">Wilhelm Groener</a> – 30. Oktober 1918 bis 15. Juli 1919</li></ul></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Weimarer_Republik"><span id="Truppenamt"></span>Weimarer Republik</h4></div>
<p>Die <a href="Reichswehr" title="Reichswehr">Reichswehr</a> durfte nach den Bestimmungen des <a href="Vertrag_von_Versailles" class="mw-redirect" title="Vertrag von Versailles">Vertrags von Versailles</a> keinen Generalstab besitzen. Artikel 160 des Vertrags bestimmte: „Der deutsche Generalstab und alle ähnlichen Formationen werden aufgelöst und dürfen unter keiner Gestalt neu gebildet werden.“ Die Rolle des Generalstabs übernahm das zum 1. Oktober 1919 eingerichtete <i>Truppenamt</i> (eine Tarnbezeichnung) im <a href="Reichswehrministerium" title="Reichswehrministerium">Reichswehrministerium</a>.
</p><p>Ehemalige Generalstabsoffiziere kamen darüber hinaus in den beiden neu geschaffenen Organisationen <a href="Heerespersonalamt" title="Heerespersonalamt">Heerespersonalamt</a> und <a href="Heereswaffenamt" title="Heereswaffenamt">Heereswaffenamt</a> im Reichswehrministerium unter sowie
in den Teilen der kriegsgeschichtlichen Abteilung des Generalstabs, die ihre Arbeit im ebenfalls neu gegründeten <a href="Reichsarchiv" title="Reichsarchiv">Reichsarchiv</a> fortsetzten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Außer im Truppenamt gab es in den beiden Gruppenkommandos und in den zehn Divisionsstäben einen Generalstab. Die Generalstabsoffiziere wurde jedoch nicht mehr als solche bezeichnet, sondern hießen „Führerstabsoffiziere“. Die Generalstabsausbildung firmierte unter der Bezeichnung „<a href="F%C3%BChrergehilfenausbildung" title="Führergehilfenausbildung">Führergehilfenausbildung</a>“ und wurde dezentral in den <a href="Wehrkreis" title="Wehrkreis">Wehrkreisen</a> durchgeführt.
</p><p>Insgesamt gab es in der Zeit der Weimarer Republik etwa 250–300 Stellen für Generalstabsoffiziere, was sich bei der <a href="Aufr%C3%BCstung_der_Wehrmacht" title="Aufrüstung der Wehrmacht">Aufrüstung der Wehrmacht</a> ab 1933 als störend bemerkbar machte.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Innere_Gliederung_2">Innere Gliederung</h5></div>
<p>Das Truppenamt setzte sich zunächst aus sieben, dann aus den fünf folgenden Abteilungen zusammen:<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Die Abteilung <i>T 1</i>, auch „Abteilung Landesverteidigung“ genannt, übernahm die Aufgaben der einstigen Aufmarsch- und Operationsabteilung.</li>
<li><i>T 2</i> Organisation</li>
<li><i>T 3</i>, auch „Heeresstatistische Abteilung“, beschäftigte sich mit dem Studium fremder Heere</li>
<li><i>T 4</i> Ausbildung</li>
<li><i>T 7</i> Transportabteilung, zuständig für Eisenbahn- und Schiffstransport von Truppen</li></ul>
<p>Einige dieser Abteilungen wurden zeitweise – unter Beibehaltung ihrer Bezeichnung – anderen Ämtern oder Stellen unterstellt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Chefs_des_Truppenamts">Chefs des Truppenamts</h5></div>
<ul><li>Generalmajor <a href="Hans_von_Seeckt" title="Hans von Seeckt">Hans von Seeckt</a> – 1. Oktober 1919 bis 26. März 1920</li>
<li>Generalmajor <a href="Wilhelm_Heye" title="Wilhelm Heye">Wilhelm Heye</a> – 28. März 1920 bis Februar 1923</li>
<li>Generalmajor <a href="Otto_Hasse_(General)" title="Otto Hasse (General)">Otto Hasse</a> – Februar 1923 bis Oktober 1925</li>
<li>Generalmajor <a href="Georg_Wetzell" title="Georg Wetzell">Georg Wetzell</a> – Oktober 1925 bis Dezember 1926</li>
<li>Generalmajor <a href="Werner_von_Blomberg" title="Werner von Blomberg">Werner von Blomberg</a> – Januar 1927 bis 30. September 1929</li>
<li>Generalleutnant <a href="Kurt_von_Hammerstein-Equord" title="Kurt von Hammerstein-Equord">Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord</a> – 1. Oktober 1929 bis 31. Oktober 1930</li>
<li>Generalmajor <a href="Wilhelm_Adam_(General%2C_1877)" title="Wilhelm Adam (General, 1877)">Wilhelm Adam</a> – 31. Oktober 1930 bis 30. September 1933</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zeit_des_Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</h4></div>

<p>Obwohl es auch <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistische</a> Ideen einer radikalen Neuorganisation des deutschen Militärs gab, bekannte sich Hitler bereits während seiner <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtübernahme 1933</a> ausdrücklich zu den bestehenden Strukturen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit Wirkung vom 1. Juni 1935 wurde das Truppenamt in „Generalstab des <a href="Heer_(Wehrmacht)" title="Heer (Wehrmacht)">Heeres</a>“ umbenannt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er war neben dem Heerespersonalamt einer der beiden Teile des <a href="Oberkommando_des_Heeres" title="Oberkommando des Heeres">Oberkommandos des Heeres</a> (OKH). Mitte der 1930er Jahre wurde auch die militärgeschichtliche Forschung dem OKH zugeordnet, sodass zahlreiche Funktionen und auch Personal des Generalstabs aus dem Ersten Weltkrieg dort vereint waren.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Chef des Generalstabs des Heeres wurde am 1. Juli 1935 Generalleutnant <a href="Ludwig_Beck_(General)" title="Ludwig Beck (General)">Ludwig Beck</a>, der schon seit dem 1. Oktober 1933 das Truppenamt im Reichswehrministerium leitete.
</p><p>Chef des Generalstabs der Luftwaffe wurde am 1. März 1935 Generalmajor <a href="Walther_Wever_(General)" title="Walther Wever (General)">Walther Wever</a>, der ebenfalls schon vorher, seit dem 1. September 1933, Chef des Luftwaffen-Kommando-Amts im <a href="Reichsluftfahrtministerium" title="Reichsluftfahrtministerium">Reichsluftfahrtministerium</a> und damit Chef des getarnten <a href="Oberkommando_der_Luftwaffe" title="Oberkommando der Luftwaffe">Generalstabs der Luftwaffe</a> war.
</p><p>Zur gleichen Zeit wurde die Marineleitung in <a href="Oberkommando_der_Marine" title="Oberkommando der Marine">Oberkommando der Marine</a> umbenannt, der bisherige Chef der Marineleitung, Admiral <a href="Erich_Raeder" title="Erich Raeder">Erich Raeder</a>, wurde <a href="Oberbefehlshaber" title="Oberbefehlshaber">Oberbefehlshaber</a> der Marine (Ob.d.M.), die fortan als <a href="Kriegsmarine" title="Kriegsmarine">Kriegsmarine</a> bezeichnet wurde. Die Marine kannte keinen Admiralstab, sondern nur die <a href="Seekriegsleitung" title="Seekriegsleitung">Seekriegsleitung</a>, die 1938 eingeführt wurde. Der Inhaber dieser Kommandostelle hieß zunächst „Chef des Stabes der Seekriegsleitung“, ab Mai 1944 „Chef der Seekriegsleitung“.
</p><p>Im Zuge der <a href="Blomberg-Fritsch-Krise" title="Blomberg-Fritsch-Krise">Blomberg-Fritsch-Krise</a> im Februar 1938 erlangte <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Hitler</a> den unmittelbaren Oberbefehl über die Wehrmacht und schuf sich zugleich einen eigenen militärischen Stab – das <i><a href="Oberkommando_der_Wehrmacht" title="Oberkommando der Wehrmacht">Oberkommando der Wehrmacht</a></i> (OKW) mit General <a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> als <i>Chef des Oberkommandos der Wehrmacht</i> an der Spitze. Seitdem fungierten besondere Stäbe im OKW sowie in den Oberkommandos der Wehrmachtteile (Generalstab der Luftwaffe und Admiralstab) als Generalstab.
</p><p>Die eigentliche Stabsarbeit wurde dabei vom <i><a href="Wehrmachtf%C3%BChrungsamt" class="mw-redirect" title="Wehrmachtführungsamt">Wehrmachtführungsamt</a> (WFA) im Oberkommando der Wehrmacht</i> mit seinen verschiedenen Abteilungen geleistet. Das WFA (1940 umbenannt in <i>Wehrmachtführungsstab</i> (WFSt)) wurde, mit kurzer Unterbrechung 1939, bis zum Kriegsende von <a href="Alfred_Jodl" title="Alfred Jodl">Alfred Jodl</a> als <i>Chef des Wehrmachtführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht</i> geführt.
</p><p>Die Struktur und die Aufgabenverteilung des Generalstabs im Kriegsfall wurden in der geheimen Vorschrift „H.Dv.g 92 – Handbuch für den Generalstabsdienst im Kriege – 1.8.1939“ geplant und festgelegt.
</p><p>Trotz des Namens waren weder das OKW noch der Wehrmachtführungsstab der oberste militärische Stab für die gesamte Wehrmacht. Der jeweilige Hauptkriegsschauplatz, also ab 1941 die Führung des <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Krieges gegen die Sowjetunion</a>, lag in den Händen des <a href="Oberkommando_des_Heeres" title="Oberkommando des Heeres">Oberkommandos des Heeres</a>, lediglich die übrigen Kriegsschauplätze lagen in der Zuständigkeit des Wehrmachtführungsstabes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Generalstabschefs_des_Heeres">Generalstabschefs des Heeres</h5></div>
<ul><li>General der Artillerie <a href="Ludwig_Beck_(General)" title="Ludwig Beck (General)">Ludwig Beck</a> – 1. Oktober 1933 bis 31. Oktober 1938</li>
<li>Generaloberst <a href="Franz_Halder" title="Franz Halder">Franz Halder</a> – 31. Oktober 1938 bis 24. September 1942</li>
<li>Generaloberst <a href="Kurt_Zeitzler" title="Kurt Zeitzler">Kurt Zeitzler</a> – 24. September 1942 bis 10. Juli 1944</li>
<li>Generalleutnant <a href="Adolf_Heusinger" title="Adolf Heusinger">Adolf Heusinger</a> – 10. bis 20. Juli 1944 (mit der stellvertretenden Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li>
<li>Generaloberst <a href="Heinz_Guderian" title="Heinz Guderian">Heinz Guderian</a> – 21. Juli 1944 bis 28. März 1945 (<a href="Mit_der_Wahrnehmung_der_Gesch%C3%A4fte_beauftragt" class="mw-redirect" title="Mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt">mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt</a>)</li>
<li>General der Infanterie <a href="Hans_Krebs_(Offizier)" title="Hans Krebs (Offizier)">Hans Krebs</a> – 29. März bis 1. Mai 1945 (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li>
<li>Generalfeldmarschall <a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> – 1. bis 13. Mai 1945 (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li>
<li>Generaloberst <a href="Alfred_Jodl" title="Alfred Jodl">Alfred Jodl</a> – 13. bis 23. Mai 1945 (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Generalstabschefs_der_Luftwaffe">Generalstabschefs der Luftwaffe</h5></div>
<ul><li>Generalleutnant <a href="Walther_Wever_(General)" title="Walther Wever (General)">Walther Wever</a> – 1. März 1935 bis 3. Juni 1936</li>
<li>Generalleutnant <a href="Albert_Kesselring" title="Albert Kesselring">Albert Kesselring</a> – 3. Juni 1936 bis 31. Mai 1937</li>
<li>General der Flieger <a href="Hans-J%C3%BCrgen_Stumpff" title="Hans-Jürgen Stumpff">Hans-Jürgen Stumpff</a> – 1. Juni 1937 bis 31. Januar 1939</li>
<li>Generaloberst <a href="Hans_Jeschonnek" title="Hans Jeschonnek">Hans Jeschonnek</a> – 1. Februar 1939 bis 19. August 1943</li>
<li>General der Flieger <a href="G%C3%BCnther_Korten" title="Günther Korten">Günther Korten</a> – 4. September 1943 bis 22. Juli 1944</li>
<li>General der Flieger <a href="Werner_Kreipe" title="Werner Kreipe">Werner Kreipe</a> – 2. August bis 28. Oktober 1944 (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li>
<li>General der Flieger <a href="Karl_Koller_(General)" title="Karl Koller (General)">Karl Koller</a> – 1. November 1944 bis 8. Mai 1945</li>
<li>Generaloberst <a href="Hans-J%C3%BCrgen_Stumpff" title="Hans-Jürgen Stumpff">Hans-Jürgen Stumpff</a> – 8. bis 23. Mai 1945 (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Chefs_des_Stabes_der_Seekriegsleitung_(ab_1944_Chef_der_Seekriegsleitung)"><span id="Chefs_des_Stabes_der_Seekriegsleitung_.28ab_1944_Chef_der_Seekriegsleitung.29"></span>Chefs des Stabes der Seekriegsleitung (ab 1944 Chef der Seekriegsleitung)</h5></div>
<ul><li>Admiral <a href="Otto_Schniewind_(Admiral)" title="Otto Schniewind (Admiral)">Otto Schniewind</a> – 31. Oktober 1938 bis 12. Juni 1941</li>
<li>Admiral <a href="Kurt_Fricke" title="Kurt Fricke">Kurt Fricke</a> – 13. Juni 1941 bis 21. Februar 1943</li>
<li>Admiral <a href="Wilhelm_Meisel" title="Wilhelm Meisel">Wilhelm Meisel</a> – 21. Februar 1943 bis 22. Juli 1945</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bundesrepublik_Deutschland"><span id="Bundeswehr"></span>Bundesrepublik Deutschland</h3></div>
<p>Nach 1945 war durch das <a href="Potsdamer_Abkommen" title="Potsdamer Abkommen">Potsdamer Abkommen</a> eine eigenständige deutsche Armee und der Generalstab verboten. Bei der <a href="Wiederbewaffnung" title="Wiederbewaffnung">Wiederbewaffnung</a> wurde der Begriff <i>Generalstab</i> in der <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> nicht mehr verwendet. Gleichwohl existieren die oben genannten Aufgaben eines Generalstabs auch in der Bundeswehr. Ihre oberste Führungsbehörde war bis 2012 der <a href="F%C3%BChrungsstab_der_Streitkr%C3%A4fte" title="Führungsstab der Streitkräfte">Führungsstab der Streitkräfte</a> (Fü S) im <a href="Bundesministerium_der_Verteidigung" title="Bundesministerium der Verteidigung">Bundesministerium der Verteidigung</a> (BMVg). An der Spitze des Fü S stand der <a href="Generalinspekteur_der_Bundeswehr" title="Generalinspekteur der Bundeswehr">Generalinspekteur der Bundeswehr</a> als höchster <a href="Soldat_(Deutschland)" title="Soldat (Deutschland)">Soldat</a> der Bundeswehr.
</p><p>In der Zeit bis 1990 hatte die Bundesrepublik Deutschland die operative Führung des Feldheeres der <a href="NATO" title="NATO">NATO</a> übertragen. Höchste nationale Führungsebene war das <a href="Korps" title="Korps">Korps</a>. <a href="Auslandseins%C3%A4tze_der_Bundeswehr" title="Auslandseinsätze der Bundeswehr">Auslandseinsätze der Bundeswehr</a>, die nicht unter der Führung der NATO oder einer anderen internationalen Organisation stehen, werden durch das <a href="Einsatzf%C3%BChrungskommando_der_Bundeswehr" title="Einsatzführungskommando der Bundeswehr">Einsatzführungskommando</a> geführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Generalstabsoffiziere_(i._G.)"><span id="Generalstabsoffiziere_.28i._G..29"></span>Generalstabsoffiziere (i. G.)</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Offizier_im_Generalstabsdienst" title="Offizier im Generalstabsdienst">Offizier im Generalstabsdienst</a></i></div>
<p>In der Bundeswehr wurden ab 1957 die Offiziere, die für Verwendungen als <a href="Offizier_im_Generalstabsdienst" title="Offizier im Generalstabsdienst">Offizier im Generalstabsdienst</a> oder als Admiralstabsoffiziere vorgesehenen waren, nach Teilstreitkräften getrennt in einem zweijährigen Lehrgang an der <a href="F%C3%BChrungsakademie_der_Bundeswehr" title="Führungsakademie der Bundeswehr">Führungsakademie der Bundeswehr</a> (FüAkBw) in Hamburg ausgebildet. Seit 2004 werden die Offiziere unabhängig vom <a href="Uniformtr%C3%A4gerbereich" title="Uniformträgerbereich">Uniformträgerbereich</a> in einem gemeinsamen Lehrgang ausgebildet, dem Nationalen Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst (LGAN).
</p><p>Bestimmte Dienstposten sind als Generalstabsdienstposten gekennzeichnet. In <a href="Stab_(Milit%C3%A4r)" title="Stab (Militär)">militärischen Stäben</a> –&nbsp;im Heer von der <a href="Brigade" title="Brigade">Brigadeebene</a> an aufwärts&nbsp;– unterstützen Generalstabsoffiziere den <a href="Truppenf%C3%BChrer" title="Truppenführer">Truppenführer</a> als Führergehilfen. Sie dienen außerdem in vielen anderen leitenden Positionen des BMVg, an Akademien und Schulen oder als <a href="Milit%C3%A4rattach%C3%A9" title="Militärattaché">Militärattachés</a>. Offiziere des Heeres und der Luftwaffe, die auf Generalstabsdienstposten dienen, führen bei ihrem Dienstgrad den Zusatz „i.&nbsp;G.“ mit der Bedeutung „im Generalstabsdienst“ (bis 1945 bedeutete i.&nbsp;G. „im Generalstab“) und sind durch äußerliche Zeichen an der Uniform (<a href="Karmesinrot" class="mw-redirect" title="Karmesinrot">karmesinrote</a> Kragenspiegel, karmesinrote Unterlegung der Schulterklappe) kenntlich. Die meisten von ihnen –&nbsp;aber nicht alle&nbsp;– haben an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr teilgenommen. Die Marine kennt weder Dienstgradzusätze noch Kennzeichnungen von Admiralstabsoffizieren.
</p><p>In allen Teilstreitkräften und Uniformträgerbereichen ist die Auswahl und Absolvierung der Generalstabsausbildung bestimmend für den weiteren Verwendungsaufbau. Nahezu alle Generale und Admirale haben diese Ausbildung durchlaufen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutsche_Demokratische_Republik"><span id="DDR"></span><span id="NVA"></span>Deutsche Demokratische Republik</h3></div>
<p>Die <a href="Nationale_Volksarmee" title="Nationale Volksarmee">Nationale Volksarmee</a> (NVA) der <a href="DDR" class="mw-redirect" title="DDR">DDR</a> verfügte im Gegensatz zu allen anderen Warschauer-Pakt-Armeen während ihrer gesamten Existenz über keinen Generalstab und es gab weder einen Generalstabsdienst noch eine eigenständige Generalstabsausbildung. Stattdessen begnügte man sich mit einem <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Nationale_Verteidigung#Hauptstab" title="Ministerium für Nationale Verteidigung">Hauptstab</a>. Spätere Bemühungen den Hauptstab in Generalstab umzubenennen scheiterten am Veto der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h2></div>
<p>Der Chef des <a href="Generalstab_des_Bundesheeres" title="Generalstab des Bundesheeres">Generalstabes</a> in <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> ist der oberste Berater des <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Landesverteidigung_und_Sport" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport">Bundesministers für Landesverteidigung</a> in allen militärischen Angelegenheiten und repräsentiert die militärische Führung des <a href="Bundesheer" title="Bundesheer">Bundesheeres</a> im In- und Ausland. Er ist beratendes Mitglied des <a href="Nationaler_Sicherheitsrat_(%C3%96sterreich)" title="Nationaler Sicherheitsrat (Österreich)">Nationalen Sicherheitsrates</a> und Vorsitzender des Arbeitsausschusses „M“ im Rahmen der Umfassenden <a href="Landesverteidigung" title="Landesverteidigung">Landesverteidigung</a> und militärischer Berater der Bundesheer-Beschwerdekommission sowie Repräsentant des Bundesheeres im <a href="Milit%C3%A4rausschuss_der_Europ%C3%A4ischen_Union" title="Militärausschuss der Europäischen Union">EU-Militärausschuss</a>, im Koordinierungsausschuss der Euro-Atlantischen Partnerschaft sowie in einschlägigen multinationalen Gremien.
Ihm obliegt die Dienst- und Fachaufsicht über die Streitkräfte und die Nachrichtendienste sowie die Akademien, die Waffen- und Fachschulen, die Militärmission, die Militärberatungen und die Büros der Verteidigungsattachés. Der Chef des Generalstabes bedient sich dabei seines Generalstabes. Bis 2002 war die Bezeichnung dieses Postens <a href="Generaltruppeninspektor_(Zweite_Republik_%C3%96sterreich)" class="mw-redirect" title="Generaltruppeninspektor (Zweite Republik Österreich)">Generaltruppeninspektor</a>.
Im österreichischen Bundesheer führen die Offiziere mit Generalstabsausbildung den Zusatz „dG“ (des Generalstabsdienstes, z.&nbsp;B. MjrdG). Alle Truppenoffiziere werden frühestens fünf Jahre nach der Ausmusterung zum Leutnant einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterzogen. Der Generalstabslehrgang dauert sechs Semester. Eine Generalstabsausbildung für Milizoffiziere ist nicht vorgesehen.
</p>
<dl><dt>Siehe auch</dt>
<dd></dd></dl>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Generalstabsausbildung_(%C3%96sterreich)" title="Generalstabsausbildung (Österreich)">Generalstabsausbildung (Österreich)</a></i></div>
<ul><li>zu Österreich-Ungarn: <a href="K.u.k._Stabswesen" title="K.u.k. Stabswesen">k.u.k. Stabswesen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schweiz">Schweiz</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Generalstab_(Schweiz)" title="Generalstab (Schweiz)">Generalstab (Schweiz)</a></i></div>
<p>Der Generalstab war unter verschiedenen Namen bis zur <a href="Armeereform_XXI" class="mw-redirect" title="Armeereform XXI">Armeereform XXI</a> die für die Planung und oberste Leitung verantwortliche Organisationseinheit der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> und stand unter der Führung des Generalstabschefs im Range eines <a href="Korpskommandant" title="Korpskommandant">Korpskommandanten</a>. Auch nach der Armeereform besteht das Korps der Generalstabsoffiziere, die in der <a href="Generalstabsschule_(Schweiz)" title="Generalstabsschule (Schweiz)">Generalstabsschule</a> zu Führungsgehilfen der höheren Führung ausgebildet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_Länder"><span id="Weitere_L.C3.A4nder"></span>Weitere Länder</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigte_Staaten">Vereinigte Staaten</h3></div>
<p>In den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> beraten die <a href="Joint_Chiefs_of_Staff" title="Joint Chiefs of Staff">Joint Chiefs of Staff</a> (kurz JCS, <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">deutsch</a> etwa <i>Vereinigte Stabschefs</i> oder auch <i>Vereinigter Generalstab</i>) den <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsidenten</a>, den <a href="Verteidigungsminister_der_Vereinigten_Staaten" title="Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten">Verteidigungsminister</a> und die Vorsitzenden des <a href="United_States_Homeland_Security_Council" title="United States Homeland Security Council">United States Homeland Security Council</a> und des <a href="United_States_National_Security_Council" title="United States National Security Council">United States National Security Council</a> in militärischen Fragen. Der Vorsitzende diese Gremiums, der <i>Chairman of the Joint Chiefs of Staff</i> (CJCS), wird am 1. Oktober der ungeraden Jahre vom Präsidenten mit Zustimmung des <a href="Senat_der_Vereinigten_Staaten" title="Senat der Vereinigten Staaten">Senats</a> ernannt. Darüber hinaus hat jede der vier Teilstreitkräfte einen Generalstab, deren Chefs, <a href="Commandant_of_the_Marine_Corps" title="Commandant of the Marine Corps">Commandant of the Marine Corps</a>, <a href="Chief_of_Naval_Operations" title="Chief of Naval Operations">Chief of Naval Operations</a>, <a href="Chief_of_Staff_of_the_Army" title="Chief of Staff of the Army">Chief of Staff of the Army</a> und <a href="Chief_of_Staff_of_the_Air_Force" title="Chief of Staff of the Air Force">Chief of Staff of the Air Force</a>, Mitglieder der Joint Chiefs of Staff sind.
</p><p>Der erste CJCS war der <a href="General_of_the_Army_(USA)" class="mw-redirect" title="General of the Army (USA)">General of the Army</a> <a href="Omar_Bradley" class="mw-redirect" title="Omar Bradley">Omar N. Bradley</a> 1949. Nach der 1986 durch den <a href="Goldwater-Nichols_Act" title="Goldwater-Nichols Act">Goldwater-Nichols Act</a> durchgeführten Reorganisation der militärischen Kommandokette haben die Joint Chiefs of Staff keinerlei operative Befehlsgewalt über die US-Streitkräfte mehr, vielmehr ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Bereitschaft jedes Teilbereiches der Streitkräfte sichergestellt ist. Die operative Befehlskette läuft vom US-Präsidenten über den US-Verteidigungsminister bis zu den einzelnen Kommandeuren der <a href="Unified_Combatant_Command" title="Unified Combatant Command">Unified Combatant Commands</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Israel">Israel</h3></div>
<p>Die <a href="Israelische_Verteidigungsstreitkr%C3%A4fte" title="Israelische Verteidigungsstreitkräfte">israelischen Streitkräfte</a> (Tzahal) haben einen Generalstab (hebr. מטה הכללי), der vom ranghöchsten Offizier (hebr.: ראש המטה הכללי) geführt wird, zurzeit (2016) ist dies Rav Aluf (Generalleutnant) <a href="Gadi_Eizenkot" title="Gadi Eizenkot">Gadi Eizenkot</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Japan">Japan</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Generalstab_(Japan)" title="Generalstab (Japan)">Generalstab (Japan)</a></i></div>
<p>Japan hatte mehrere Generalstäbe, die 1945 von der US-Besatzung aufgelöst wurden. Der <i><a href="Generalstab_(Japan)" title="Generalstab (Japan)">Sambō Hombu</a></i> des Heeres wurde 1878 nach preußischem Vorbild geschaffen. 1884 folgte der <i><a href="Admiralstab_(Japan)" title="Admiralstab (Japan)">Gunreibu</a></i> für die Marine. Zur Koordinierung beider wurde 1893 das <i><a href="Daihon%E2%80%99ei" title="Daihon’ei">Daihon’ei</a></i> gegründet, das auch als Kaiserlicher Generalstab bezeichnet wird.
</p><p>Für die 1954 gegründeten <a href="Selbstverteidigungsstreitkr%C3%A4fte" title="Selbstverteidigungsstreitkräfte">Selbstverteidigungsstreitkräfte</a> wurden die Heeres-Stabsabteilung (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">陸上幕僚監部</span>, <i>Rikujō Bakuryō Kambu</i>, engl. <i>Ground Staff Office</i>), die Marine-Stabsabteilung (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">海上幕僚監部</span>, <i>Kaijō Bakuryō Kambu</i>, engl. <i>Maritime Staff Office</i>) und die Luftwaffen-Stabsabteilung (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">航空幕僚監部</span>, <i>Kōkū Bakuryō Kambu</i>, engl. <i>Air Staff Office</i>), sowie die koordinierende Gemeinsame Stabsabteilung (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">統合幕僚監部</span>, <i>Tōgō Bakuryō Kambu</i>, engl. <i>Joint Staff Office</i>) im <a href="Verteidigungsministerium_(Japan)" title="Verteidigungsministerium (Japan)">Verteidigungsministerium</a> eingerichtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigtes_Königreich"><span id="Vereinigtes_K.C3.B6nigreich"></span>Vereinigtes Königreich</h3></div>
<p>Das <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Vereinigte Königreich</a> hat einen Vereinigten Generalstab <i>(Chiefs of Staff Committee)</i>, der sich vor allem aus den Stabschefs der Teilstreitkräfte zusammensetzt und von einem gemeinsamen Vorsitzenden (dem <i><a href="Chief_of_the_Defence_Staff_(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)" title="Chief of the Defence Staff (Vereinigtes Königreich)">Chief of the Defence Staff</a></i>) geleitet wird. Erster Inhaber dieser erst 1965 geschaffenen Position war <a href="Gro%C3%9Fadmiral" title="Großadmiral">Großadmiral</a> <a href="Louis_Mountbatten%2C_1._Earl_Mountbatten_of_Burma" title="Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma">Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma</a>, derzeit ist es General Sir Nick Houghton. Darüber hinaus hat jede der Teilstreitkräfte einen eigenen Generalstab. Der Stabschef der <a href="Royal_Navy" title="Royal Navy">Royal Navy</a> wird als <i><a href="Erster_Seelord" title="Erster Seelord">Erster Seelord</a></i> bezeichnet, der Stabschef der <a href="British_Army" title="British Army">British Army</a> als <i><a href="Chief_of_the_General_Staff_(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)" title="Chief of the General Staff (Vereinigtes Königreich)">Chief of the General Staff</a></i> und der Stabschef der <a href="Royal_Air_Force" title="Royal Air Force">Royal Air Force</a> als <i><a href="Chief_of_the_Air_Staff_(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)" title="Chief of the Air Staff (Vereinigtes Königreich)">Chief of the Air Staff</a></i>. Vor 1965 wurden die Aufgaben des Generalstabschefs der gesamten britischen Streitkräfte vom jeweiligen Stabschef der British Army wahrgenommen, der 1904–1909 als <i>Chief of the General Staff</i> und danach bis 1964 als <i>Chief of the Imperial General Staff</i> bezeichnet wurde. Seit der Schaffung des Vereinigten Generalstabs im Jahr 1965 lautet der Titel des Stabschefs des Heeres wieder <i>Chief of the General Staff</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Russland/Sowjetunion"><span id="Russland.2FSowjetunion"></span>Russland/Sowjetunion</h3></div>
<p>In der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> bestand seit 1918 ein <i>Gesamtrussischer Hauptstab</i> (seit 1921 als <i>Stab</i> und seit 1935 als <i>Generalstab der <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Roten Arbeiter- und Bauernarmee</a></i> bezeichnet). Nach einigen weiteren Namensänderungen hieß er ab 1955 bis zum Ende der Sowjetunion <i>Generalstab der <a href="Streitkr%C3%A4fte_der_UdSSR" class="mw-redirect" title="Streitkräfte der UdSSR">Streitkräfte der UdSSR</a></i>. Die <a href="Russische_Streitkr%C3%A4fte" class="mw-redirect" title="Russische Streitkräfte">Russischen Streitkräfte</a> führten ihn nach 1991 weiter.
</p><p>Das <a href="Hauptquartier_des_Kommandos_des_Obersten_Befehlshabers" title="Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers">Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers</a> (<a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">Russisch</a>: <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl">Ставка Верховного Главнокомандующего</span>, <a href="Transkription_(Schreibung)" title="Transkription (Schreibung)">Transkription</a>: <span lang="ru-Latn" style="font-style:italic">Stawka Werchownowo Glawnokomandujuschtschewo</span>, kurz Stawka) war bereits im <a href="Russisches_Kaiserreich" title="Russisches Kaiserreich">russischen Kaiserreich</a> eine Einrichtung, die einem Generalstab ähnlich ist. Sie unterstand direkt dem <a href="Zar" title="Zar">Zaren</a> und wurde 1914 eingerichtet. In der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> wurde die Stawka 1918 aufgelöst und nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 parallel zum Generalstab geführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="K.u.k._Stabswesen" title="K.u.k. Stabswesen">K.u.k. Stabswesen</a></li>
<li><a href="Rangh%C3%B6chste_Offiziere_des_Bundesheeres_seit_1956" title="Ranghöchste Offiziere des Bundesheeres seit 1956">Ranghöchste Offiziere des Bundesheeres seit 1956</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Trevor_N._Dupuy" title="Trevor N. Dupuy">Trevor N. Dupuy</a>: <i>Der Genius des Krieges. Das deutsche Heer und der Generalstab 1807–1945.</i> Ares-Verlag, Graz 2009, ISBN 978-3-902475-51-0.</li>
<li><a href="Waldemar_Erfurth" title="Waldemar Erfurth">Waldemar Erfurth</a>: <i>Die Geschichte des deutschen Generalstabes von 1918 bis 1945.</i> Muster-Schmidt, Göttingen 1957, ISBN 978-3-941960-20-6.</li>
<li>Gerhard Förster / Heinz Helmert / Helmut Otto / Helmut Schnitter: <i>Der preußisch-deutsche Generalstab 1640–1965</i>, Dietz, Berlin (Ost) 1966.</li>
<li><a href="Othmar_Hackl" title="Othmar Hackl">Othmar Hackl</a>: <i>Generalstab, Generalstabsdienst und Generalstabsausbildung in der Reichswehr und Wehrmacht 1919–1945. Studien deutscher Generale und Generalstabsoffiziere in der Historical Division der US Army in Europa 1946–1961.</i> Biblio-Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2551-0.</li>
<li><a href="Walter_G%C3%B6rlitz" title="Walter Görlitz">Walter Görlitz</a>: <i>Kleine Geschichte des deutschen Generalstabes.</i> 2. Auflage. Haude &amp; Spener, Berlin 1977.</li>
<li>Heinz Helmert: <i>Kriegspolitik und Strategie – Politische und militärische Ziele der Kriegführung des Preussischen Generalstabes vor der Reichsgründung (1859–1869)</i>. <a href="Milit%C3%A4rverlag_der_Deutschen_Demokratischen_Republik" title="Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik">Deutscher Militärverlag</a>, Ost-Berlin 1970.</li>
<li>geheime Vorschrift H.Dv.g. 92, Handbuch für den Generalstabsdienst im Kriege - Teil I, 1939, ISBN 978-3-758323-16-4.</li>
<li>geheime Vorschrift H.Dv.g. 92, Handbuch für den Generalstabsdienst im Kriege - Teil II, 1939, ISBN 978-3-819200-15-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Generalstab" class="extiw external" title="wikt:Generalstab">Wiktionary: Generalstab</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fueakbw.de/">Website der FüAkBw</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jcs.mil/">Joint Chief of Staff (US-Generalstab)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44450966.html">Generalstab: Der Gefreite schlief</a>, Artikel in <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></i> 40/1950 vom 4. Oktober 1950 über den Generalstab und seine Geschichte</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Markus Löffelmann; <a href="Mark_Alexander_Z%C3%B6ller" title="Mark Alexander Zöller">Mark Alexander Zöller</a>: <cite style="font-style:italic">Nachrichtendienstrecht</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Kompendien für Studium, Fortbildung und Praxis</cite>). 1. Auflage. <a href="Nomos_Verlag" title="Nomos Verlag">Nomos Verlag</a>, Baden-Baden 2022, ISBN 978-3-8487-6723-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>23</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.5771/9783748908456">10.5771/9783748908456</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Generalstab&amp;rft.au=Markus+L%C3%B6ffelmann%3B+Mark+Alexander+Z%C3%B6ller&amp;rft.btitle=Nachrichtendienstrecht&amp;rft.date=2022&amp;rft.doi=10.5771%2F9783748908456&amp;rft.edition=1&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783848767236&amp;rft.pages=23&amp;rft.place=Baden-Baden&amp;rft.pub=Nomos+Verlag&amp;rft.series=Kompendien+f%C3%BCr+Studium%2C+Fortbildung+und+Praxis" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 37 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 36.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 36 f, 39.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 39.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 40.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Grawe: <i>Planer, Mahner, Kriegstreiber: Der preußisch-deutsche Generalstab 1900 bis 1914</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 40–42.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.archivportal-d.de/item/WRL6VGBTZKQP6UM3SN3JLFFOHBIZ5IEA">Großer Generalstab der Preußischen Armee / Oberste Heeresleitung des Deutschen Heeres.</a></i> <a href="Bundesarchiv_(Deutschland)" title="Bundesarchiv (Deutschland)">Bundesarchiv</a>, Bestandsbeschreibung PH&nbsp;3, abgerufen im April 2025.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Michael_Jonas" title="Michael Jonas">Michael Jonas</a>: <i>Militärelite in Krise und Vorkrieg: Der deutsche Generalstab und der Weg in den Zweiten Weltkrieg</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 216.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Görlitz, S. 244 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Görlitz, S. 244 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">So gehörten z.&nbsp;B. T&nbsp;2 und T&nbsp;4 zum Wehramt, als es im April 1921 aufgelöst wurde; die T&nbsp;2 kehrte daraufhin zum Truppenamt zurück, während die T&nbsp;4 dem Chef der Heeresleitung unmittelbar unterstellt wurde, vgl. <a href="Bundesarchiv-Milit%C3%A4rarchiv" title="Bundesarchiv-Militärarchiv">Bundesarchiv-Militärarchiv</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5c4cad83-8e03-40be-bf2a-7416c27a3093/">RH 1/130</a> Blatt 0159</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Michael_Jonas" title="Michael Jonas">Michael Jonas</a>: <i>Militärelite in Krise und Vorkrieg: Der deutsche Generalstab und der Weg in den Zweiten Weltkrieg</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 225 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Görlitz, S. 302.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Michael_Jonas" title="Michael Jonas">Michael Jonas</a>: <i>Militärelite in Krise und Vorkrieg: Der deutsche Generalstab und der Weg in den Zweiten Weltkrieg</i>. in: <i>Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege</i>. (= Krieg in der Geschichte. Bd. 118). Schoeningh, Paderborn u. a. 2023, ISBN 978-3-657-79195-8, S. 217.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Froh und <a href="R%C3%BCdiger_Wenzke" title="Rüdiger Wenzke">Rüdiger Wenzke</a>: <i>Die Generale und Admirale der NVA: ein biographisches Handbuch.</i> Ch. Links Verlag, 2007. S. 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4664274/Gadi-Eizenkot-neuer-Generalstabschef-Israels"><i>Gadi Eizenkot neuer Generalstabschef Israels.</i></a> <a href="DiePresse.com" title="DiePresse.com">DiePresse.com</a>, 16.&nbsp;Februar 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;März 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeneralstab&amp;rft.title=Gadi+Eizenkot+neuer+Generalstabschef+Israels&amp;rft.description=Gadi+Eizenkot+neuer+Generalstabschef+Israels&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fdiepresse.com%2Fhome%2Fpolitik%2Faussenpolitik%2F4664274%2FGadi-Eizenkot-neuer-Generalstabschef-Israels&amp;rft.publisher=%5B%5BDiePresse.com%5D%5D&amp;rft.date=2015-02-16">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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